SONDERGALERIE AMATEURFOTOGRAF HANS NOVACZEK
 

 

 
     
     
 

VORWORT...
Neben Landschaftsaufnahmen mit milchig verschwommenem Wasser oder Offenblende-Freistellungs-Exzessen liegt auch die Erkundung und fotografische Dokumentation - zumeist mit intensiver HDR-Bearbeitung - von vergessenen Orten (dtsch: Lost Places) voll im Trend.
Ich bin eigentlich kein Urbexer (Urban Explorer), aber aufgrund meiner Suche nach coolen Locations für Photoshootings, aber auch anlässlich privater Studien zu den Relikten des Ersten Weltkrieges, wuchs auch in mir das Interesse an diesem Thema. Allerdings bin ich nicht besonders mutig und will mich nicht wirklich in Gefahr begeben, oder mir eine Besitzstörungsklage einhandeln. Aber das Fotografieren an sich ist kein Vergehen, denn die bloße Ansicht einer Sache ist kein schützenswertes Gut!

... UND BITTE
Lost-Place-Entdecker handeln nach dem Motto:
VERLASSE DEN ORT, WIE DU IHN VORGEFUNDEN HAST. NIMM NICHTS MIT, AUSSER FOTOS.
Daher liebe Übermütige, das Grafittieren mit sinnlosen Tags, das Einschmeißen von Scheiben oder das Zertrümmern von noch vorhandenem Mobiliar ist nicht lustig - genau genommen ist es eine Straftat! Kauft euch eine Kamera und lasst euch vom Zauber des Vergessenen einfangen. Mehr will ich in diesem Zusammenhang nicht sagen...

 
     
     
  Inhaltsverzeichnis  
     
     Mühlen am Wasserfallweg    Schloss Pottendorf  
     Kapelle der vergessenen Seelen    Pontebbana Vecchia  
     Wohnhaus    Alte Bleiberger Straße (eigene Seite)  
     Chiout degli Uomini    
    Sommerrefektorium der Jesuiten    
     Kalkofen    
     Alter Gutshof    
     Wildbad Innichen    
     Schloss Matzenau    
    Talstation Plabutschseilbahn    
     
     
  Mühlen am Wasserfallweg
ARNOLDSTEIN
 
     
 

 
     
 

Fotos: April 2019

     
  Kapelle der vergessenen Seelen
KARAWANKENTUNNEL
 
     
  Anlässlich des Baues des Karawanken-Eisenbahntunnels wurde 1903 auf einer Anhöhe ein kleiner Friedhof für die beim Bau ums Leben gekommenen Arbeiter errichtet. Die dazu gehörende Kapelle wurde im Kärntner Abwehrkampf im Jahre 1919 schwer in Mitleidenschaft gezogen. Die Ruine ist heute eine Gedenkstätte.  
 

 

 
 

 
     
 

 
       
  Kapelle im Kärntner Abwehrkampf 1919  Kapelle heute  
       
 

 
     
 

Ehemaliges Spitalsgebäude, zuletzt ein Gasthaus, heute auf dem Weg zum Lost Place...

 

 

     
 

Fotos: Juni 2020

     
  Wohnhaus
BRUNN AM GEBIRGE
 
     
  Kurz vor dem Abriss entdeckt: Villa aus den 1960er-Jahren neben der Südbahn. Heute ist das große Grundstück Immobilien optimiert mit 3 Doppelwohnhäusern bebaut.  
     
 

 
     
 

Fotos: März 2020

     
  Chiout degli Uomini
RACCOLANATAL
 
     
  Das Raccolanatal ist ein Seitental des Eisentales, welches die Fortsetzung des Kanaltales südlich von Pontebba bildet. Einige der wenigen Dörfer dort sind noch immer sehr abgeschieden. Chiout degli Uomini bestand aus ein paar Häusern. Nach dem Erdbeben 1976 wurde das Dorf verlassen. Heute lassen die verwachsenen Ruinen nur mehr erahnen, wie es in den engen Gassen ausgesehen haben mag...  
     
 

 
     
 

Fotos: Juli 2019

     
  Vielleicht sah es hier einmal so aus:  
     
 

 
     
  STAVOLI
Ein anderer, allerdings erhaltener Lost Place. Nur zu Fuß über etwa 1000 Stufen von Moggio Udinese erreichbar. Nur wenige bewohnen den Ort heute als Zweitwohnsitz...
 
     
 

 
     
 

Fotos: August 2015

     
     
     
  Sommerrefektorium der Jesuiten
GRAZ
 
     
  Dass das Gebäude seit einigen Jahrzehnten unter Denkmalschutz steht, konnte seinen Verfall nicht verhindern. Der 1654 errichtet Bau ist derzeit nur mehr eine leere Hülle.
[mehr...]
 
     
 

 
     
 

 
     
   
     
 

Fotos: Oktober 2021

     
  Kalkofen
GUMPOLDSKIRCHEN
 
     
  Der Gumpoldskirchner Steinbruch wurde schon 1620 urkundlich erwähnt. Das nunmehrige Industriedenkmal im Beital wurde 1869 bis 1875 unter Baron Drasche Wartimberg umgebaut und lieferte Kalkstein für den Bau der Wiener Ringstrasse. 1934 wurde der Kalkbrennofen stillgelegt.  
     
 

 
     
 

 
     
 

 

     
 

Fotos: Januar 2020

     
  Alter Gutshof
RAABTAL
 
     
   
     
 

 
     
   
     
 

 
     
 

 
     
 

 

     
 

Fotos: Oktober 2021

     
  Wildbad Innichen
SÜDTIROL
 
     
  Die Geschichte der Heilquelle geht bis auf die Römer zurück. Die Kuranstalt wurde im Jahre 1856 gebaut und genoss einen vorzüglichen Ruf. Man könnte sagen, dass es eines der ersten Wellness-Resorts - wie man heute auf deutsch sagt - war.
Im Ersten Weltkrieg wurde es teilweise zerstört und danach, nunmehr in Italien gelegen, dem Verfall überlassen.

Bild rechts: Historische Ansicht auf einer Schautafel im öffentlichen Raum.

 
     
   
     
 

 
     
 

 
     
 

Fotos: April 2019

     
  Schloss Matzenau
SLOWENIEN
 
     
   
     
 

Der Überlieferung nach wurde das Herrenhaus Anfang des 19. Jahrhunderts errichtet, urkundlich erwähnt wird es erstmals im Jahr 1866. In den territorialen Wirren nach dem ersten Weltkrieg setzte der Niedergang ein. 1945 richtete die vorrückende Rote Armee hier ein Feldlazarett ein, danach übernahm die Jugoslawische Volksarmee das Anwesen in dessen weiterer Folge das Schloss geplündert und dem Verfall Preis gegeben wurde.

Foto oben: Das Allianzwappen der freiherrlichen Familie Simbschen (links) und der fürstlichen Familie Wrede (rechts).

 
     
   
     
 

 
     
 

 
     
 

Fotos: September 2019

     
  Talstation Plabutschseilbahn
GRAZ
 
     
  Der Sessellift auf den Plabutsch, einem der Hausberge der Grazer, wurde 1954 eröffnet und erfreute sich großer Beliebtheit. Nachdem die damalige Restauration am Berg geschlossen wurde, setzte auch der Niedergang des Sesselliftes ein. Er wurde 1971 eingestellt. Zwischen 1980 und 1990 wurde die Anlage mit Ausnahme der Talstation abgebaut.  
     
 

 
     
 

 
     
 

Fotos: Oktober 2021

     
  Schloss Pottendorf
NIEDERÖSTERREICH
 
     
   
     
 

 
     
 

Fotos: Oktober 2011

 
     
  Auch der zweigleisige Ausbau der Pottendorfer Bahnlinie bringt den einen oder anderen Lost Place hervor...

 

     
 

Fotos: Mai 2021

     
  Pontebbana Vecchia
FRIAUL
 
     
  Eine weitere aufgelassene Eisenbahnstrecke ist die so genannte Pontebbana von der österreichischen Staatsgrenze bis nach Gemona del Friuli. Sie wurde gemeinsam mit dem Bahnhof Tarvisio Boscoverde neu gebaut und führt nun bis vor Gemona vorwiegend durch Tunnel. Die alte Trasse wurde dem Zeitgeist entsprechend zu einem Radweg umgebaut. So blieben zumindest die alten Tunnel und Brücken zum Teil erhalten.
Die Erkundung des Lost Place ex Stazione Tarvisio Centrale sowie weitere Fotos der Alten Pontebbana finden Sie hier...
 
     
 

ex Stazione Tarvisio Cittá

ex Stazione Camporosso in Valcanale

ehemaliger Bahnsteig

 

 

 

Fotos: Februar 2020

     
     
  Alte Bleiberger Straße
KÄRNTEN

 

       
  Eine ganze Straße als Lost Place. Hier geht es zu einer eigenen Seite dazu...

Fotos: Juli 2021

     
     
 

wird fortgesetzt...

 
     
     
 
 
     
 

 

 
 

DISCLAIMER
Das Betreten von Lost Places kann ggf. als Besitzstörung ausgelegt werden (obwohl die Eigentümer offensichtlich kein Interesse an ihrem Besitz mehr haben...). Zudem können durch den verwahrlosten bis verfallenen Zustand auch Gefahren ausgehen, z.B. einbrechende Böden oder Treppen, versteckte Löcher oder herab fallende Teile. Schimmel in Räumen oder Gase in Kellern und Schächten sind ebenfalls möglich. Erkundungen erfolgen daher immer auf eigenes Risiko!

 
     
     
     
 

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