SONDERGALERIE AMATEURFOTOGRAF HANS NOVACZEK  
     
  Auf den Spuren des Gebirgskrieges 1915-1918
     
  9. Fußnoten und Erläuterungen  
     
     
  Allgemeines  
     
  ÜBERSICHTSKARTEN
mit der geografischen Lage des zuvor Beschriebenen öffnen sich hier in einem eigenen Fenster (Basis: © Google Maps Relief 2012).
Bereich Südwest (vom Wolayersee bis Tarvisio), Bereich Süd (von Tarvisio bis Most na Soči am Isonzo), sowie eine Grafik zu den Heldenfriedhöfen im Angerbachtal.
 
     
  FOTOS
Plöckenpass: September 2010; Kärntner Festungen, Cave del Predil: August 2011; Chiusaforte, Vršič, diverse Heldenfriedhöfe und Isonzotal: Juli und August 2012; Panorama Fort Hensel, Lienzer Klause: März und April 2013; Neue Fundstücke, Nassfeld und Malurch: August 2013; Abschnitt Seisera, Forte Osoppo und Alter Loiblpass: August 2015;
Fort Hensel (2. Besuch): Dezember 2015; Raibler See (Fischerinsel): März 2016; Hintere Seisera: Mai, Juli 2016; Ospedaletto: Juli 2016; Kal-Koritnika: August 2016; Humcic, Bombaschgraben, Heldenfriedhöfe Thörl-Maglern, Raibl und Unterbreth: August 2017; Bombaschgraben (2. Besuch): November 2017
Alle Rechte an den Fotografien:
© Hans Novaczek
 
     
  TEXTANMERKUNGEN

[A] Die Löwendenkmäler am Predilpass und in Malborgeth wurden von Kaiser Ferdinand I gestiftet. Ein weiteres Löwendenkmal erinnert in Aspern an die Schlacht gegen Napoleon.
[B] Telegrammtext aus Gabriele und Walther Schaumann, Unterwegs vom Plöckenpass zum Kanaltal.
[C] Siehe Tourbeschreibung T62 aus Gabriele und Walther Schaumann, Unterwegs vom Plöckenpass zum Kanaltal.
[D] Bildnachweis: Historisches Foto aus Martin Wutte, Das Kanaltal/La Valcanale.
[E] Siehe Ulrike Weiss: k.(u.)k. Befestigungsanlagen vom Kanaltal über das Seebachtal, Predil bis ins obere Socca (Isonzo) Tal
[F] Foto siehe Enno Berg, Kanonendonner über dem Gailtal 1915-1917, Seite 15
[G] Foto siehe Hubert Fankhauser, Österreichs Thermophylen, Seite 35
[H] Pallasmann/Tonazzi, Kriegswege, Seite 19
[J]  Enno Berg, Kanonendonner über dem Gailtal 1915-1917, Seite 18
[K] Ingomar Pust, Die steinerne Front, Seite 60
[L] Siehe auch: Davide Tonazzi, Der Erste Weltkrieg an Kärntens Front, Band 2, Seite 40
 
     
  LITERATURNACHWEISE
Ulrike Weiss: Malborgeth 1881-1916 Fort Hensel - Österreichischer Milizverlag
Ulrike Weiss: k.(u.)k. Befestigungsanlagen vom Kanaltal über das Seebachtal, Predil bis ins obere Socca (Isonzo) Tal
Gabriele und Walther Schaumann: Unterwegs vom Plöckenpass zum Kanaltal - ISBN 3-7086-0025-8, Verlag Mohorjeva Hermagoras
Gabriele und Walther Schaumann: Unterwegs zwischen Save und Soča - ISBN 3-85013-912-3, Verlag Mohorjeva Hermagoras
Ingomar Pust: Die steinerne Front - ISBN 978-3-902475-62-6, Ares Verlag
Martin Wutte: Das Kanaltal/La Valcanale - ISBN 978-3-85854-114-1, Verlag des Geschichtsvereins für Kärnten (deutsch/italienisch)
Hubert Fankhauser: Österreichs Thermophylen - ISBN 3-901208-40-2, Verlagsbuchhandlung Stöhr, Wien
Rudi Rolf: Festungsbauten der Monarchie - ISBN 978-90-817095-1-4, PRAK publishing Middelburg 2011
Enno Berg: Kanonendonner über dem Gailtal 1915-1917
Karl Pallasmann, Davide Tonazzi: Kriegswege/Sentieri di Guerra - Edizioni Saisera, Udine 2016
Davide Tonazzi - Der Erste Weltkrieg an Kärntens Front, Band 1 Gruppe Saisera -
Edizioni Saisera (vergriffen)
Davide Tonazzi - Der Erste Weltkrieg an Kärntens Front, Band 2 Gruppe Raibl - Edizioni Saisera
Dr. Julius Kugy - La mia guerra nelle Giulie-Mein Krieg in den Julischen-Moja vojna v Julijcih - Edizioni Saisera (Davide Tonazzi)
 
     
  NAMENSWÖRTERBUCH
Im allgemeinen deutschen Sprachgebrauch hat sich für die Beschreibung der Region im 1. WK die eigentlich italienische Bezeichnung Isonzo anstelle des slowenischen Soča  (oder der veralteten deutschen Bezeichnung Sontig) eingebürgert. Hier noch einige der wichtigsten Ortsbezeichnungen und Namen:
 
     
  Deutsch

Flitsch
Flitscher Klause
Gailitz
Görz
Hermagor
Karfreit
Klagenfurt
Klausen
Koritnich
Kronau
Malborgeth
Nassfeldpass
Plöckenpass
Pontafel
Raibl
Saifnitz
Sankt Luzia
Sontig
Tarvis
Tolmein
Uggowitz
Villach
Werschitzpass
Wolfsbach

Italienisch

Plezzo
Chiusa di Plezzo
Slizza
Gorizia
Sant'Ermagora
Caporetto
Clanforte
Chiusaforte
Coritenza
Monte Cragnisca
Malborghetto
Passo di Pramollo
Passo di Monte Croce Carnico
Pontebba
Predil
Camporosso
Santa Lucia d’Isonzo
Isonzo
Tarvisio
Tolmino
Ugovizza
Villaco
Passo della Moistrocca
Valbruna

Slowenisch

Bovec
Trdnjava Kluže
Zilica
Gorica
Šmohor
Kobarid
Celovec
Kluže
Koritnica
Kranjska Gora
Malbore(t)
-
-
Potabla
Predel
-
Most na Soči
Soča
Trbiz
Tolmin
Ukogo
Bel(ij)ak
Preval Vršič
-

 
     
     
  Weblinks  
     
  Wikipedia
Ulrich Mößlang
Dolomitenfreunde - Museum 1915-1918
Fortificazioni (ital.)

Österreichische Gesellschaft für Festungsforschung
 
     
     
  Fachbegriffe1)  
     
 

BATTERIE
Bauwerk im Bereich einer Fortifikation das primär zur Artilleriebestückung vorgesehen ist.

BLOCKHAUS
Meist am gedeckten Weg stehendes kleines Stein- oder Holzhaus, das zur Verteidigung mit Kanonen und Gewehren eingerichtet ist.

BRÜCKENKOPF
Eigenständiges Werk vor einer Brücke, welches sich von der eigentlichen Festung aus gesehen auf dem jenseitigen Ufer befindet. Im militärischen Sprachgebrauch ist mit einem Brückenkopf eine militärische Stellung auf feindlichem Territorium gemeint, welche vom eigenen Territorium durch einen Fluss, einen See oder ein Meer getrennt ist.

BUNKER
Stark befestigter Raum, teilweise unter Panzerung.

ESKARPE
(auch Escarpe) ist jener zumeist als Mauer ausgeführter Teil des Grabens, der die Festung stützt. Die gegenüber liegende Mauer nennt man Kontreeskarpe.

FLANKE
Seite einer Bastion, die zwischen der Feldseite und der übrigen Wallmauer liegt.

FRONT
Hauptangriffsseite des Feindes bei einem Werk.

HORNWERK
Eine in den Graben vorgeschobene bastionierte Front, die zu den Außenwerken einer frühneuzeitlichen Festung zählte. Es bestand aus zwei mit einer Kurtine verbundenen Halbbastionen, die durch lange Flanken eingefasst wurden.

KASEMATTE
Schusssicherer Raum in einer Festung, entweder unter der Erde, im Wall oder in besonders sicheren Gebäuden.

KAVERNE (von lateinisch caverna, Höhle) Im militärischen Sinne ein in geschlossener Bauweise künstlich geschaffener (oder ausgebauter natürlicher) unterirdischer Hohlraum. Kavernen dienen zur sicheren Unterbringung von militärisch-technischen Anlagen und Geräten, und auch als Schutz- oder Unterstandsräume für Soldaten.

KEHLE
Rückseite eines Werkes.

KEHLKOFFER
Bunker zur Verteidigung des Kehlgrabens.

KRENELIERTE MAUER
Wehrmauer mit Schießscharten.

KÜNETTE
Eingetiefter Abzugsgraben in einem trockenen Wehrgraben; in einem nassen Graben tiefer liegendes zweites Hindernis.

KURTINE
Wehrmauer zwischen zwei Bastionen

LAUFGRABEN
(auch Verbindungsgraben) Eine Feldbefestigung in Form eines einfachen Grabens, der das Hinterland mit der vordersten Frontlinie verbindet und Schutz vor Gewehrkugeln und Granatsplittern bietet.
Im Gegensatz zum Schützengraben (siehe unten) dient ein Laufgraben nur in Ausnahmefällen dem aktiven Kampf. Er ist daher nicht mit Schießscharten, Auftritten oder Sappen ausgestattet. Ein Laufgraben ist ebenfalls nicht für den permanenten Aufenthalt von Soldaten unter Beschuss gedacht; er bietet daher normalerweise mangels Unterständen oder Bunkern keinen Schutz gegen Volltreffer.

PANZERKUPPEL
Mit dem Werkstoff Stahl gepanzertes teilweise drehbares Bauteil eines Werkes. Halbkugel- oder glockenförmigen Kuppeln sichern Waffen oder Beobachtungsstände gegen gegnerischen Beschuss.

POTERNE
Überbauter Gang in einer Festung zum gedeckten Übergang von Bereichen innerhalb des Werkes, zu Anlagen vor dem Wall oder zum Zweck eines Ausfalls.

RONDELL
Ein besonders massives Werk mit gerundetem Grundriss, das so hoch oder nur unwesentlich höher als der angrenzende Wall ist.

SAPPE
Oberirdischer Annäherungswege (Graben)

SCHÜTZENGRABEN
Feldbefestigung, meist in Form eines winkeligen Grabens, der dem Schützen durch eine vorderseitige und rückwärtige Deckung zur sicheren Schussabgabe im Stehen oder Knien und zum Schutz vor Granaten und deren Splittern dient.

VERDECK
Das Dach eines Werkes.

WERK
Ab dem 16. Jahrhundert häufig benutzte Rückübersetzung des französischen Begriff ouvrage (Werk), als Überbegriff für eine einzelne Befestigungsanlage.

ZWINGER
Offenes Areal zwischen zwei Wehrmauern.

 
     
     
  Sonstiges  
     
  DISCLAIMER
Im Zusammenhang mit der behandelten Thematik 1. Weltkrieg ist es erforderlich ausdrücklich darauf hinzuweisen, dass ich mich von jedem monarchistischen, nationalistischen sowie sonstigem politisch extremen Gedankengut distanziere, und kriegerische Handlungen weder verherrliche noch billige. Ich habe mich bemüht, die heute noch vorhandenen Stätten, Friedhöfe, Denkmäler und kurz gefassten geschichtlichen Hintergründe des Gebirgskrieges 1915-1918 möglichst objektiv und wertfrei darzustellen.

Aufgrund differierender Angaben in den Quellen (Fachliteratur und Internet) kann es zu unterschiedlichen Angaben bei Daten, Zahlen und Fakten kommen. Da ich kein Historiker bin und mich allgemein zugänglicher Quellen bedienen muss, bitte ich das ggf. nachzusehen.
 
     
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  FUSSNOTEN
1) Quelle: Wikipedia
 
     
     
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