SONDERGALERIE AMATEURFOTOGRAF HANS NOVACZEK
 

 

  Festungsbauten der Monarchie 1809-1918
   
  Festungsstadt Palmanova
   
     
   
     
 

Die neuzeitliche Festungsstadt Palmanova liegt etwa 15 km südlich von Udine und wurde Ende des 16. Jahrhunderts als Militärstadt gegründet. Sie hat einen regelmäßigen 9-eckigen Grundriss und weist alle Bauelemente des klassischen, neuzeilichen Festungsbaues nach Italienischer Manier auf.

Palmanova wurde im Angesicht der damaligen osmanischen Eroberungsfeldzüge zur Grenzsicherung der Republik Venedig gebaut. Ebenso diente sie gegen Norden zur Absicherung gegen das Kaisertum Österreich. Mit dem Niedergang der Venezianischen Vormachtstellung gelangte Palmanova 1798-1805 und 1814-1866 zu Österreich. Unter Napoleon Bonaparte stand sie von 1805-1814 unter Französischer Herrschaft. Seit 1866 gehört Palmanova zu Italien.

Die Festung ist ein Meisterstück militärischer Architektur und war lange Zeit Vorbild für den Festungsbau in ganz Europa. Der architektonsche Niedergang setzte nach dem 2. Weltkrieg ein als, das Italienische Militär die Bastionen, Raveline und Gräben als Truppenübungsplatz missbrauchten und viel von den klassischen Bauformen dadurch zerstört wurde. Heute werden die Mauern und Bastionen wieder teilweise rekonstruiert und der Bereich bei der Porta Cividale ist als Freilichtmuseum begehbar, wo auch der unten zu sehende Fotorundgang am 3. April 2015 unternommen wurde.

Mehr über Palmanova finden Sie zum Beispiel hier...

 
     
     
  SYSTEMSKIZZE

Die Buchstaben und Zahlen entsprechen denen der unteren Bildbeschreibungen. Skizze nicht maßstäblich.

 

 
 

BESICHTIGUNG AM 3. APRIL 2015

 
  Fotorundgang  
     
 

Wir beginnen den Rundgang an der Porta Cividale...

Auf der Porta Cividale

Blick von der Kurtine auf die Bastion (C) und die Loggia (l)

Im Graben mit der Eskarpe der Bastion (links) und Kontreeskarpe mit dem Eingang zur Poterne (g)

Ausgang der Poterne (p) von der Loggia (l) zum Graben

Kontreeskarpe mit Galerie  unterhalb des Ravelins (F). Foto unten: Eingang in die Galerie

Hohltraverse mit Pulvermagazin (h)

Blick vom Ravelin über die Künette mit Brücke (b) zur Grabenschere (D) mit der Verbindungspoterne (v). Im Hintergrund die Kurtine (A).

 
     
     
  DIE NAPOLEONISCHEN LÜNETTEN (G)  
     
 

Kehlreduit (r). Hier an der Kehle ist der Querschnitt des Walles schön zu erkennen (Foto unten).

Blick von der rechten Flanke in den Graben

Defensionskasematte (k) zur Flankenverteidigung. Foto unten: Innenansicht.

Blick von der Brustwehr des Glacis zur Lünette (G), im Vordergrund die Defensionskasematte (k)

Saillant der Bastion, im Hintergrund die Porta Cividale

Verbindungspoterne (v) in der Grabenschere (D). Im Hintergrund der Eingang in die Galerie unter dem Ravellin.

Wir beenden unseren Rundgang dort, wo wir ihn begonnen haben: an der Porta Cividale...

 
     
     
  ÖSTERREICH-UNGARISCHER SOLDATENFRIEDHOF
Zwischen der Porta Aquilea und der Porta Udine befindet sich ein Soldatenfriedhof aus dem 1. Weltkrieg, dem wir noch einen kurzen Besuch abstatteten.
 
     
 

 
     
     
   
     
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